Fotos sind keine Deko. Sie sind mächtige Werkzeuge – und gehören an die Wand.
- Sascha John
- 25. Jan.
- 3 Min. Lesezeit

Warum es so schwer ist, Bilder aufzuhängen
Vielleicht ging es dir einmal so wie mir.
Du hast unfassbar viele Bilder in deinen digitalen Fotoalben.
Deine Wände hingegen sind kahl.
Irgendwann kommt der Moment, an dem du Bilder aufhängen möchtest.
Der Platz ist begrenzt.
Und plötzlich steht diese eine Frage im Raum:
Welche Bilder soll ich wählen?
Ein neuer Anfang – ohne Bilder
Nach meiner Trennung bin ich in eine neue Wohnung gezogen.
Alles habe ich neu eingerichtet.
Doch eins fehlte – wie auch in den Jahren zuvor: Bilder an den Wänden.
In meinem E-Mail-Postfach fand ich eine Nachricht von einem Druckdienstleister.
Die Hälfte sparen? Das klang für mich gut.
Außerdem brauchte ich ohnehin Musterprodukte, um sie meinen Kunden zu zeigen.
Von meinem letzten Fotoshooting mit meinen Kindern wählte ich spontan einige Bilder aus.
Nicht mit einem klaren Konzept.
Sondern orientiert an dem Wunsch, meine fotografischen Fähigkeiten zu präsentieren.
Eine Woche später hingen sie an den Wänden meines Wohnzimmers.
Ohne konkreten Plan.
Einfach aus dem Impuls heraus.
Ein Sonntagmorgen verändert alles
Es war ein Sonntagmorgen.
Noch halb verschlafen ging ich in die Küche und schaltete den Kaffeevollautomaten ein.
Während der heiße Kaffee in meine Tasse lief, ließ ich den Blick meditativ durch den Raum schweifen.
Sonnenstrahlen durchdrangen das Wohnzimmer.
Und ich spürte, dass irgendetwas anders war.
Anders als an den vielen Tagen zuvor.
Ich nahm meinen Kaffee und setzte mich an den Wohnzimmertisch.
Und da waren sie.
Meine Bilder, die ich erst am Vortag aufgehängt hatte,
gehüllt in ein warmes Sonnenlicht.
Plötzlich spürte ich eine Wärme in meinem Körper.
Verbindung statt Angst
Monatelang war ich getrieben von Angst und Sorgen.
Ständig dieselben Gedanken.
Ständig dieselben Fragen.
Und immer dieses eine Gefühl.
Die Angst, die Verbindung zu meinen Töchtern zu verlieren.
Ich trank meinen Kaffee und schaute die Bilder an.
Warum fühlte ich mich plötzlich so ruhig?
So zufrieden?
Meine Töchter waren bei mir.
Nicht physisch im Raum –
aber ich spürte die Verbindung zu ihnen.
In diesem Moment wusste ich:
Ich werde die Verbindung zu meinen Kindern nie verlieren.
Dieses Gefühl war ein Wendepunkt.
Die Angst, meine Kinder zu verlieren,
war spurlos verschwunden.
Was starke Bilder wirklich ausmacht
Warum hatten diese Bilder meine Emotionen so stark verändert?
Diese Frage ließ mich nicht mehr los.
Ich begann, mich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen.
Was macht ein starkes Bild aus?
Welche Bilder können uns im Alltag stärken?
Und vor allem: Wie finden wir sie in der Masse unserer Bildsammlungen?
Im Laufe der Zeit erkannte ich einen klaren Code für ein starkes, emotionales Bild:
Emotionale Verbindung.
Hormonelle Resonanz.
Visuelle Qualität.
Doch ein Punkt wurde mir besonders deutlich:
Der Kern liegt in der Sichtbarkeit im Alltag.
Starke Bilder müssen präsent sein.
Nicht irgendwann.
Sondern jeden Tag.

Warum die Entscheidung nie endgültig ist
Fällt es dir schwer, Bilder auszuwählen?
Von vielen meiner Kunden höre ich immer wieder denselben Satz:
„Ich kann mich einfach nicht entscheiden.“
Der Platz an den Wänden ist begrenzt.
Und genau das erzeugt Druck.
Darauf habe ich in den letzten Jahren eine klare Antwort gefunden:
Die Entscheidung für ein Wandbild ist nie endgültig.
Ich habe das früher auch gedacht –
bis ich begonnen habe, Wandbilder regelmäßig auszutauschen.
Anfangs nach Gefühl.
Heute mit System.
Ich habe gelernt, meine Emotionen mit Wandbildern bewusst zu beeinflussen.
Bilder sichtbar machen – im Alltag
Geh heute einmal in deine Bildsammlung.
Scrolle durch deine Galerie.
Und wähle Fotos aus, die dir guttun.
Wenn es dir schwerfällt, achte auf deine Reaktion:
Wenn du innerlich zu lächeln beginnst,
hast du vermutlich einen kleinen Diamanten gefunden.
Dann geh diesen einen Schritt.
Bestelle ein Wandbild.
Häng es auf.
Und beobachte die Wirkung.
Genau aus diesen Erfahrungen ist meine Mission entstanden:
Menschen dabei zu helfen, die richtigen Bilder zu finden
und sie sichtbar werden zu lassen.
Bilder können viel mehr, als einfach nur schön zu sein.
Vielleicht ist heute ein guter Moment, durch dein Zuhause zu gehen
und dich zu fragen:
Welche Erinnerungen dürfen mich von nun an jeden Tag begleiten?
Wenn du dir Begleitung bei diesem Prozess wünschst,
ist genau daraus Memotion Flow entstanden.






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