Warum Ziele Bilder brauchen
- Sascha John
- 29. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit

Zwischen den Jahren – ein Blick zurück
2025 war für mich ein besonderes Jahr.
Anfang des Jahres habe ich etwas getan, das ich all die Jahre davor vernachlässigt habe:
Ich habe mir Ziele aufgeschrieben.
Das klingt banal. Und doch habe ich es nie
wirklich konsequent gemacht.
Heute ist der 29.12.2025. Ich befinde mich gerade in einer Phase der Reflexion. Ich schaue auf mich, auf das vergangene Jahr und auf das, was entstanden ist. Nicht alle Ziele habe ich erreicht – aber mit Erstaunen stelle ich fest, dass ich viele davon umgesetzt habe.
Während viele noch im Weihnachtstrubel stecken, beginne ich jedes Jahr schon früh damit, mich mit meinen Zielen für das kommende Jahr zu beschäftigen. Und fast wie durch ein Wunder erreiche ich im Dezember plötzlich noch Ziele, die ich mir ganz am Anfang des Jahres vorgenommen habe.
Warum sich Zeit plötzlich anders anfühlt
Kommt dir dieser Gedanke bekannt vor?
„Das Jahr ist wieder so schnell vergangen.“
Menschen, die sich Ziele setzen, erleben Zeit oft anders.
Wenn ich zurückblicke, sehe ich viele kleine Meilensteine. Durch das bewusste Wahrnehmen dieser Erfolge wird mir klar:
Das Jahr ist nicht schnell vergangen – sonst hätte ich nicht so viel erreichen können.
Früher war das bei mir anders.
Ich lebte in den Tag hinein und erreichte vergleichsweise wenig. Zeit vergeht nicht schneller oder langsamer. Es kommt immer darauf an, was wir aus der Zeit machen, die uns zur Verfügung steht.
Warum aufgeschriebene Ziele oft nicht reichen
Was ich lange unterschätzt habe, ist die Kraft der Bilder bei der Zielerreichung.
In meiner Routine gehört es dazu, meine Ziele regelmäßig schriftlich vor Augen zu führen. Doch das allein war nicht der entscheidende Punkt.
Der Wendepunkt kam in dem Moment, als ich begann, gezielt Bilder zu nutzen.
Es war dieses eine Bild, das mich immer wieder daran erinnerte, meiner Vision zu folgen. Ich platzierte es bewusst an verschiedenen Orten in meinem Alltag. Es tauchte immer wieder auf – ganz automatisch – und erinnerte mein Unterbewusstsein an meinen Weg.
Es waren nicht die monatlichen Blicke auf meine aufgeschriebenen Ziele.
Es war dieses eine Bild.
Das eine Bild, das alles verändert hat
Wie aus dem Nichts begann ich, mein Buch zu schreiben.
Ich nahm die ersten Videos für Social Media auf.
Meine Family Wall hing plötzlich im Wohnzimmer.
Der sichtbare Erfolg ist bis heute vielleicht noch ausgeblieben.
Und doch weiß ich: Der Samen für Memotion Flow wurde genau in diesem Moment gesetzt.
Es sind diese vielen kleinen, oft unsichtbaren Meilensteine, die uns unserer Vision näherbringen.

Warum Ziele Bilder brauchen als tägliche Anker
Wenn du ein Bild wählst, es sichtbar machst und es sinnbildlich für deine Vision einsetzt, geschieht etwas Erstaunliches.
Stell dir deine Vision wie ein großes Puzzle vor.
Dieses Puzzle zerlegst du in viele kleine Teile.
Jedes Puzzleteil steht für ein einzelnes Ziel.
Folgt man einer großen Vision, sind es viele Teile.
Dein Unterbewusstsein beginnt ab diesem Moment, dich bei der Umsetzung zu unterstützen – vorausgesetzt, du benennst diese Ziele.
Heute leben wir in einer Zeit, in der uns viele Werkzeuge dabei helfen. Auch künstliche Intelligenz kann unterstützen, dieses große Bild in kleinere Schritte zu zerlegen.
Ja, Ziele aufzuschreiben ist wichtig.
Doch irgendwann wirst du feststellen, dass du gar nicht mehr ständig auf deine Ziele schauen musst.
Dein Unterbewusstsein weiß längst, was zu tun ist. Das ist der Grund warum Ziele Bilder brauchen.

Ein Beispiel aus dem Alltag
Ein Ziel, das viele kennen:
Abnehmen. Mehr Sport treiben. Sich wohler und attraktiver fühlen.
Viele melden sich noch motiviert im Fitnessstudio an.
Was danach kommt, kennen wir alle.
Genau hier brauchen wir tägliche Anker im Alltag.
Nimm ein Bild aus einer Zeit, in der du dich sportlich, gesund oder attraktiv gefühlt hast.
Dieses Bild wird dein Anker. Dein Motivator. Dein täglicher Begleiter.
Platziere es bewusst:
am Kühlschrank
als Hintergrund auf deinem Handy
auf dem Schreibtisch
im Flur
vielleicht sogar auf dem Nachttisch
Wenn du meditierst, nutze dieses Bild bewusst.
Betrachte es für drei Minuten, schließe dann die Augen und verknüpfe es mit einer Affirmation, zum Beispiel:
„Ich bin gesund, vital und voller Energie.“
Memotion Flow – Bilder bewusst im Alltag nutzen
Wenn du das so umsetzt, passiert etwas Entscheidendes.
Dein Unterbewusstsein wird aktiv und beginnt, dich zu unterstützen.
Der innere Schweinehund ist noch da – aber er wird leiser.
Wie von selbst wirst du aktiver.
Du beginnst, dich mit deiner Gesundheit zu beschäftigen.
Dein Unterbewusstsein zeigt dir Schritt für Schritt die Puzzleteile, die nötig sind, um dieses Ziel zu erreichen.
Das ist einer der Grundgedanken von Memotion Flow.
Wir unterschätzen die Kraft der Bilder im Alltag.
Das ist keine Magie.
Das ist Biologie.
Denn ob wir es wollen oder nicht:
Bilder beeinflussen unser Leben – positiv wie negativ.




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